Archive for 2007-05

Category: The Daily Star

Heute lese ich in einem Artikel des gestrigen Standards, dass die polnische Regierungsbeauftragte Ewa Sowinska darüber hirnwichst, ob Tinky Winky, einer eines von den Teletubbies, schwul sein könnte. Weil? Weil er es eine Handtasche trägt! Wahnsinn! Man sollte Frau Sowinska mitteilen, dass Tinky Winky gar keinen Pimmelmann hat. Und dass Nils Holgerson seine Gans Martin manchmal von hinten besteigt. Wenn er es sich nicht gerade mit dem kleinen Hamster Krümel herumtreibt. Immer unter der Obhut der Kampflesbe Akka von Kebnekajse, der Domina unter den Gänsen. Und dass Pinocchio wahrlich gut bestückt sein muss, denn wie die Nase eines Mannes so bekanntlich sein Johannes. Außerdem ist der Faule Willi aber so was von verdächtig! Er führt eine rein platonische Beziehung zu seiner Freundin Biene Maja. So ganz ohne Anmache und so. Der kann nur schwul sein. Hat noch wer sexuelle Erfahrungen mittels Kinderprogramm gesammelt?

Category: See/Read/Listen

seeJetzt, also nachher, so lang danach, da interessiert sich ja keiner mehr dafür. Aber damals, also vorher, als das so neu war, da waren schon alle ein bisschen überrascht, wegen dem Neuen, dem Blonden, dem Unbekannten. Und geschimpft haben viele. Ich auch. Ich habe sogar viel geschimpft. Aber jetzt, also nachher, und in meinem Fall noch viel nachherer, jetzt muss ich sagen, dass ich Daniel Craig und Casino Royale gar nicht übel finde. Ganz und gar nicht. Aber jetzt, also nachher, ist das mit dem Lob ja nicht mehr so aktuell. Überrascht war ich übrigens, den Chauffeur aus der Serie Arme Millionäre als Schweizer Banker zu sehen. Und noch ein kleines Detail am Rande: Ich finde es durchaus amüsant, dass der Stiefvater von Daniel Craig Max Blond heißt. Sein Name ist Blond. Max Blond. Hihihi.

Artikel über Daniel Craig in Wikipedia

Category: The Daily Star

James Bond und Jil Sander vertragen sich nicht. Während Casino Royale das Testosteron aus meinem TV-Gerät ausstrahlt, duftet mein Unterarm nach einem Parfumeriebesuch nach dem extrem süßen Männerduft Sun und somit irgendwie nach Puffmutti. Grauenhaft!

Category: The Real Life

Etan Patz wird seit 25. Mai 1979 vermisst. Der damals sechsjährige New Yorker ging zum ersten Mal allein zum Schulbus und wurde nie wieder gesehen. 28 Jahre danach erscheint unter dem Titel "Vermisst… aber nicht vergessen" auf www.wasistwas.de ein Artikel über den 25. Mai, den internationalen Tag der vermissten Kinder. In diesem Beitrag ist auch von Etan Patz die Rede. Auffallend dabei: Das Photo von Etan kann nicht angezeigt werden und trägt den Dateinamen "Vergiss_Etan.jpg"…

vermisst und vergessen

Mehr über Etan Patz:
Artikel über Etan Patz in der Crime Library
Artikel über Etan Patz in Wikipedia
Artikel über Etan Patz auf CBS News

Vor einigen Monaten war es ein Gefängnis, dann waren es zwei LKW-Ladungen Möbel, und heute sind es geschätzte 357 Euro-Paletten, die der Nachbar in seinem Garten deponiert. Und während meiner einer vor den Büchern für die Uni sitzt, macht der Nachbar aus den Euro-Paletten Brennholz. Und das verursacht ein übles Geräusch.

Category: The Daily Star

…und keiner ging hin.

Irgendwie find ich es gerade ein bisschen enttäuschend, dass im Schnitt nur knapp über 30% (genau: 31,78%) der Studierenden zur ÖH-Wahl gingen. Ist gerade bei der "geisitigen Oberschicht" dieses Landes die Politikverdrossenheit so groß? Oder sind es die selben Gründe, wegen derer ich vor kurzem vor der Uni mitten im Müll stand und es nicht verstehen konnte, warum angehende AkademikerInnen es nicht schaffen, ihre Abfälle dort zu entsorgen, wo es normalerweise üblich ist? Wenn das die hellen Köpfe dieses Landes sind, dann kann ich irgendwie nachvollziehen, warum sich Lisl Gehrer nach Elite-Unis sehnte. Ein bisschen Verstand, Engagement, Verantwortung und Interesse sollten gerade an einer Uni doch dazugehören, oder? Naja, anscheinend gilt auch hier wieder mal das 11. Gebot: Du sollst dich nicht täuschen!

Die detaillierten Wahlergebnisse gibt's u.a. im Uni-Standard.

Category: The Daily Star

Vor ungefähr fünfzehn Jahren habe ich "Break Out!" an die Wand einer Unterführung gesprüht. Die Farben sind schon etwas verblasst, genauso wie die Erinnerungen an diese Zeit. Ich weiß noch, dass das Fluchtauto ganz in der Nähe parkte und dass ich mich unheimlich mutig fühlte. Heute phasziniert mich einfach die Tatsache, dass diese Spuren nach so langer Zeit noch immer da sind. Und ich denke darüber nach, wo ich noch welche hinterlassen habe, vielleicht ohne es zu merken.

An die Grafittis kann ich mich erinnern, viele waren es nicht, ich war ja auch nicht wirklich talentiert. Aber ich glaube, oder vielleicht wünsche ich es mir nur, dass das nicht alles ist. Ich habe auch Kerben in diese Welt und in das Leben anderer geschnitten, habe Erinnerungen und Gefühle hinterlassen, und ich hoffe, dass es doch mehr gute waren als schlechte.

Wenn wir all diese Spuren kennen würden, dann könnten wir ihnen folgen, wie der Fährte unseres Lebens, uns erforschen und vielleicht neu entdecken. Vielleicht ist es aber auch ganz gut, dass manche mit der Zeit verblassen und sich auflösen.

Category: The Daily Star

Seit 15 Jahren tut das Fahrzeug seinen Dienst. Zuerst für die Person eins, dann für die Person zwei, dann für die Person drei und nun für mich, als Person vier. Das Fahrzeug kostete im Rahmen eines Tauschgschäftes mit der Person drei, die nun die Person zwei des Autos ist, dessen Person eins ich einmal war, die angenommene Summe X. Das Tauschgeschäft fand zu einem Zeitpunkt T1 vor vier Jahren statt. Ich hoffe, dass das Fahrzeug noch eine geschätzte Dauer von drei Jahren seinen Dienst tun wird. Daraus ergibt sich eine Gesamtnutzungsdauer von insgesamt T1+7 Jahren zum Zeipunkt T2. Aus den bisherigen Instandhaltungskosten ergibt sich, dass das Fahrzeug seit dem Zeitpunk T1 durchschnittlich im Jahr 38,75% des Anschaffungswertes X kostete. Zum Zeitpunkt T2 wird mich das Fahrzeug daher ganz einfach ein Vermögen gekostet haben. Und damit das ganze verständlicher wird, hier eine kleine Gleichung:

Das Fahrzeug kostet ein Vermögen

Oder vereinfacht:

Das Fahrzeug kostet ein Vermögen

Category: The Daily Star

es gibt grundkosten, einzelkosten, gemeinkosten, anderskosten, kalkulatorische kosten, stellenkosten, selbstkosten, gesamtkosten, herstellungskosten, und wahrscheinlich noch viele andere kosten. kein wunder also, dass immer alles so teuer ist! und nein, ich werde kein finanzoptimierer! :-)

Category: WordPress

so ein schmarren, da will man sein weblog ein bisschen aufpeppen, und dann, ja dann machen einem die plugins einen strich durch die rechnung. auch der vom podpress plugin produzierte code geht nicht mehr als gültiges xhtml durch, und das rss-feed ist anscheinend auch nicht mehr ganz gültig. da wird man aber auch verärgert. ist doch wahr…