Archive for 2008-02

Category: Podcasting

Es scheint ganz einfach: Für die Tonaufnahme nimmt man ein Mikrophon! Prinzipiell ist das natürlich vollkommen richtig, in der Praxis sieht die Sache aber etwas komplizierter aus. Auch bei Mikrophonen gilt: jedes Problem erfordert die entsprechende Lösung. Daher gibt es eine große Anzahl unterschiedlicher Mikrophone auf dem Markt, die sich für den Einsatz in bestimmten Situationen und für das verfügbare Kleingeld mehr oder weniger eignen. [...] »

Category: Podcasting

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der Produktion eines Podcasts. Zuerst schien alles ganz einfach, doch dann wurde ich Opfer des von mir gepredigten 11. Gebots: Du sollst dich nicht täuschen! Auf dem Weg zum eigenen Podcast gilt es doch einige (nicht allzu große) Hürden zu nehmen. Es wird in Zukunft ein paar Beiträge darüber geben, wie es mir bei diesem Hürdenlauf ergeht. Fürs Erste gibt es hier einen kurzen Überblick, der sich an jene richtet, die sich über das Podcasten informieren wollen. Wer bereits Erfahrung mit der Produktion eines Podcasts hat, wird hier nicht viel Neues finden. Einzelne Themen sollen aber in Zukunft gesondert behandeln werden, vielleicht gibt es dann ja auch für Profis noch etwas Interessantes. [...] »

Als Abschlussgeschenk hinterließ mir die Stadt Wien gleich drei Grauen erregende Notizen unter dem Scheibenwischer des in einem Außenbezirk ausgesetzten und sich selbst überlassenen Fahrzeugs: eine Organstrafverfügung und zwei Anzeigenverständigungen, alle mit einer einfachen und leicht verständlichen Botschaft versehen: Der Parkschein fehlte. Eigentlich gibt es in Rudolfsheim-Fünfhaus ja gar keine Parkgebühr, aber Wien ist ja bekanntlich anders, und rund um die Stadthalle gilt daher von 19:00 bis 00:00 Uhr Gebührenpflicht. Naja, was weiß ein Fremder?

Ein Anruf bei der entsprechenden Magistratsabteilung sollte Klarheit schaffen. Die freundliche Dame am anderen Ende der Leitung wollte das Kennzeichen wissen, ich las ihr vor, was auf einer der Anzeigenverständigungen stand, und stellte mit einem Lächeln fest, dass sich das entsprechende Organ vertippt hatte. Das war gar nicht mein Kennzeichen! Das zahle ich auch nicht! Die nette Dame suchte in ihrem Computer alle Daten zu meinem falschen und zu meinem richtigen Kennzeichen, und machte mir dann ein hochmoralisches Angebot: anstatt der ganzen hohen Strafen verrechnete Sie mir drei Tagesgebühren, was in Summe gerade mal so viel ausmacht, wie die Organstrafverfügung alleine gekostet hätte.

Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob es an meiner erotischen Stimme lag, oder daran, dass da der Fehler mit dem Kennzeichen passiert ist, aber das ist für einen Gott der Unentschlossenheit auch nur halb so wichtig wie die Tatsache, dass es eine sehr nette Dame beim Magistrat gibt, der ich dankbar bin :-) Ich weiß ja, warum ich Wien so gern mag…

Category: Least Wanted

Na Bravo, es musste ja passieren! Ich wünsche dem Hundebesitzer, der seine Kackmaschine ausgerechnet vor unserer Haustüre zum Äußerln führen musste, ein Taubenbazerl mitten auf die Stirn. Und schön stinken solls! So wie meine Schuhe… sit down. relax.

Als Gott der Unentschlossenheit weile ich seit drei Tagen in Wien. Die Suche nach dem Mikrofon für den Plan blieb bisher erfolglos. Es gibt aber neue Kleidungsstücke, bei denen nicht gezögert sondern kurz entschlossen zugegriffen wurde. Das schlechte Gewissen wird durch erhöhte Nahrungszufuhr betäubt oder verstärkt, das ist noch unklar. All die Besuche erfolgen langsamer als die Zeit vergeht, zu viel Socialising würde aus dem Schwelgen in Erinnerung auch nur unnötige Euphorie enstehen lassen. Es ist auf jeden Fall sehr schön, wieder mal in der Stadt zu sein, denn auch für Wien gilt: oh my god, it is full of stars!

Seit dreieinhalb Jahren tut das ThinkPad T42p einwandfrei seine Dienste, durchschnittlich ca. 12 Stunden pro Tag, manchmal auch länger – die beste Hardware die ich jemals hatte! Mittlerweile geht dem Lüfter jedoch zeitweise die Luft aus und er röhrt wie ein Platzhirsch während der Brunft.

Mein Anruf bei Lenovo erfolgt zwar außerhalb der Geschäftszeiten, wird aber nach längerem Läuten trotzdem freundlich entgegen genommen. Man erklärt mir, dass die Aufnahme eines Trouble-Tickets erst morgen wieder möglich sei und hört sich geduldig mein Problem an. Als ich erwähne, dass die Garantie für das Gerät bereits abgelaufen sei, empfiehlt mir der Herr am anderen Ende der Leitung, den Lüftertausch einfach selbst durchzuführen, und mir somit den Versand des Gerätes zur Reparatur zu ersparen. Dazu müsse ich nur die entsprechenden Teile telefonisch bestellen, die Anleitungen für den Aus- bzw. Einbau wären online zu finden. Ich notiere mir die Telefonnummer des Ersatzteilverkaufs, der tatsächlich erst morgen wieder erreichbar ist, und suche nach dem erwähnten Hardware Maintenance Manual. Et voilà, mit Hilfe der Modellnummer finde ich das entsprechende PDF-Dokument innerhalb kürzester Zeit. Anhand der Explosionszeichnungen sind die Ersatzteilnummern problemlos zu finden, für den Austausch gibt es sogar Video-Anleitungen. Innerhalb von ca. 7 Minuten weiß ich über alles Bescheid und beschließe daher auch gleich noch die schon etwas abgegriffene Tastatur auszutauschen.

Beeindruckend, was IBM bzw. Lenovo da alles bieten. Eine dermaßen umfangreiche und lückenlose technische Dokumentation der Geräte habe ich bisher noch nirgendwo anders gesehen. Die einzige Lücke in der Support-Kette: der Online-Shop für Ersatzteile liefert leider nicht nach Österreich. In .at sind Ersatzteilbestellungen nur telephonisch möglich, und dafür muss ich eben bis morgen warten…

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Eine Odyssee im Bann der Sirenen

Na Bravo! Seit einigen Tagen surfe ich auf der Suche nach ein bisschen podcastfähiger Musik kreuz und quer durch das Internet. Fazit: Es ist eine Katastrophe! Während sich die Anzahl der ernstzunehmenden Angebote in einem überschaubaren Rahmen bewegt, irrt man als User meist durch mühsame und unpraktische Benuterzoberflächen, die einem das Stöbern zur Qual machen.

  • jamendo.com bietet einen sehr umfangreichen Pool an Musik unter Creative Commons Lizenz, scheint aber teilweise etwas buggy zu sein. Der eigene Player ermöglicht den direkten Download bzw. das direkte Abspielen einzelner Alben und Titel, hin und wieder ist das Ding aber ein bisschen bockig. Die für den Zugriff auf die Dateien notwendige Registrierung gestaltet sich unaufdringlich und unkompliziert, eine Möglichkeit zur Abmeldung sucht man leider vergebens. Prinzipiell kann man recht gemütlich durch das Angebot blättern, Titel und Alben nach bestimmten Kriterien sortieren, mit Rezensionen und Tags versehen und Wertungspunkte vergeben. Die Verwaltung eigener Playlists wird angeboten und könnte recht interessant sein, funktioniert aber nicht. Trotzdem ist jamendo derzeit mein absoluter Favorit.
  • podsafeaudio.com kommt im 80er Jahre Look daher und sieht auf den ersten Blick aufgeräumt aus, ist in der Bedienung allerdings etwas uneinheitlich: die einzelnen Titel sind teilweise eingebettet, teilweise müssen sie über einen externen Player abgespielt werden. Das Blättern im Angebot kann nicht gerade als fließend bezeichnet werden, ist aber ohne Anmeldung möglich.
  • podshow.com ist für mich einfach der Horror was die Übersichtlichkeit anbelangt. Entweder bin ich für solche Seiten zu anspruchsvoll oder einfach schon zu alt. Als intuitiv bedienbar würde ich etwas Anderes bezeichnen, vielleicht macht mir aber auch nur meine Intuition einen Strich durch die Rechnung. Die Registrierung erfordert mehrere Schritte, die man zwar übergehen kann, die Prozedur nervt aber auf jeden Fall. Auch nach der Registrierung konnte ich nirgendwo eine Downloadfunktion finden, immerhin scheint aber die Verwaltung von Playlisten, Channels, Collections und was es sonst noch so alles an Zeug gibt zu funktionieren. Unter music.podshow.com erreicht man einen Beta-Service, der irgendwie anders ist und doch wieder nicht aber auf jeden Fall einen eigenen Login erfordert. Wegen zunehmender Unlust habe ich mir das aber nicht mehr näher angesehen…

Fazit

Podcastfähige Musik gibt es en masse, Quantität ist aber auch hier kein Garant für Qualität. Müsste ich regelmäßig einen Podcast mit Musik füllen, würde ich in Anbetracht der aufwändigen und komplizierten Suche bereits jetzt verzweifeln. Absolut wünschenswert wären einfacher zu bedienende Oberflächen sowie eine genauere Kategorisierung der einzelnen Alben und Titel. Wieder einmal muss gesagt werden, dass sich das Internet einfach nicht durchsetzen wird. Ist alles viel zu kompliziert!

Weitere Infos und Quellen

Creative Commons Audio
ccmixter.org
The Internet Archive

Category: The Daily Star

Als Frau F. das Sofa sah, dass sich im neuen Logo versteckt, fand sie es "proportionalastisch".

Category: See/Read/Listen

Auf der Suche nach Musik für den Plan stieß ich soeben auf Jamendo. Über 7000 Alben zum Anhören, Downloaden und Weiterverwenden, alles unter Creative Commons Lizenz. Perfekt! Und den Plan wird es vielleicht bald hier zu hören geben…

Category: The Daily Star

Diego spielte sich auf der Ukulele die Seele aus dem Leib.