Heute stöberte ich auf einem Flohmarkt in einer Menge alter Bücher. Dabei kam mir ein Roman von Erich Fried unter. Das Buch war in einem miesen Zustand und hatte einmal Herrn M. aus F. gehört. Er hatte seine Adresse auf die Innenseite des vorderen Umschlags geschrieben, und so etwa bei Seite 237 hatte er ein Lesezeichen in diesem Buch vergessen. Nicht gerade die spannendste Geschichte.
Vielleicht aber spannend für die junge blonde Dame, die sich für diese Photographie aus dem Jahre 1993, in einen Hauch von Weiß gehüllt, verführerisch auf einem Bett in Pose warf…
Die schriftliche Ausarbeitung einer Übernahmebestätigung für eine Ablöse, die im Verlauf des Besitzwechsels diverser Einrichtungsgegenstände einer Klagenfurter Liegenschaft durch ein nachfolgendes Mietsverhältnis meinerseits anfällig wird, hat mit sofortiger Wirkung die Vermutung nach sich gezogen, dass meine sprachlichen Fähigkeiten im Verfassen derartiger Texte den notwendigen Voraussetzungen für die Ausübung eines Berufes im Bereich der Rechtswissenschaften entsprechen könnten. Einspruch? Stattgegeben…
Zehn Jahre nach diesem Spot steht Apple noch immer für Innovation und schönes Design. Betrachtet man jedoch die Produkt- und Absatzpolitik, scheint es Apple mit dem eigenen Slogan nicht mehr ganz so ernst zu nehmen. Trotzdem bleibt die Botschaft wichtig: Think Different! Diese Welt könnte es vertragen…
Here's to the crazy ones, the misfits, the rebels, the troublemakers, the round pegs in the square holes, the ones who see things differently. They are not fond of rules, and they have no respect of the status quo. You can quote them, disagree with them, glorify or vilify them. But the only thing you can't do, is ignore them. Because they change things, they push the human race forward, and while some may see them as the crazy ones, we see genius. Because the people who are crazy enough to think they can change the world, are the ones who do. (Apple, 1998)
In den 90ern fand ich MTV eigentlich cool. Es gab Ray Cokes, es gab Tom Green und es gab vor allem eines: Musikvideos! Heute gibt es Mütter, die irgendwelche Typen treffen, um ihnen ihre Töchter anzudrehen. Es gibt Eltern, die neue Freunde und Freundinnen führ Ihre Kinder suchen. Und es gibt Celebrities, die selbst ihren Drogenentzug zum TV-Event machen. Ihre Sucht nach dem Publikum scheint größer zu sein als die Sucht nach der Droge. Doch ist heutzutage nicht das Publikum die wahre Droge? Jedes Photo wird zum Schuss, jede laufende Kamera sorgt für einen Trip. Schnell kann der Medienrummel aber auch zum Horrotrip werden, zur Überdosis, wie bei Britney Spears. Immerhin seien ja Celebrities auch Menschen, erzählt mir MTV. Markus Kavka würde sagen: Haben wir wieder was gelernt, vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Der Gedanke, dass das Programm eines Senders sein Publikum beschreibt, lässt mich… umschalten…
Früher einmal war mir tele.ring sympathisch. Aber das ist schon länger her. Mit Willi hat es von Anfang an nicht geklappt (siehe hier und hier). Seit kurzem gibt es nun ein Angebot für das mobile Internet, bei dem der Preis um 55% gesenkt und die Leistung verdoppelt wurde (von 3GB auf 6GB) – oder umgekehrt ausgedrückt: man zahlt als bestehender Kunde mehr als doppelt so viel für die halbe Leistung. Meine Anfrage an tele.ring beantwortet ein gewisser Herr Stephen Pajer mit persönlichem Bedauern. Es täte ihm sehr leid, sagt er, mich enttäuschen zu müssen, aber weder eine Anpassung der Gebühren noch eine Anpassung der Leistung sei möglich. Er wünsche mir noch einen schönen Tag und bitte um mein Veständnis. Mit bestehenden Kunden kann man das aufgrund der Knebelverträge wohl machen…
Rundherum bewegt sich zu viel, als dass es den Stillstand hier rechtfertigen könnte. Frau P. hat einen rund runden Bauch, auf dem Schreibtisch stapeln sich die Bücher (Diplomarbeit soll geschrieben werden), in zehn Tagen wird umgezogen und zusammen gewohnt. Spannende Geschichte. Wirklich.
Frau P. und ich, wir haben uns mit dem Leben angesteckt. Es Sie wächst und gedeiht. Kleine Menschen brauchen bekanntlich viel Platz – die Wohnung wird gegen eine größere (und schönere, und besser gelegene, und teurere) getauscht. Man zieht vom 2. Stock in den 3., zur Freude aller Hilfsbereiten, die all das Zeug tragen helfen… Freude groß!