Archive for 2008-10

Category: Economy

Heute ist Weltspartag und für einige Banken ist ja bereits Weihnachten. 15 Milliarden €uro macht der Staat locker, und die Erste griff auch gleich als erste zu. Natürlich nicht weil wirklich Bedarf besteht. Alles rein präventiv, wie uns Herr Treichl weiß zu machen versucht. Da lacht er, der Sparefroh, den Daumen nach oben gerichtet. Oben ist nämlich dort, wo die Managergehälter ja auch trotz der Verluste noch ganz gut aussehen. In Deutschland wurden sie ja auf 500.000.- €uro jährlich beschränkt – da schlittern einige quasi knapp an der Armutsgrenze vorbei. Ein Argument, dass ich in letzter Zeit immer wieder zu hören bekam, wenn ich die Frage stellte, wodurch solche phantastilliardischen Gehälter gerechtfertigt wären: Na die große Verantwortung! Ein Konzept, dass man sich ganz gut zurecht gelegt hat, ohne dabei jedoch auch an die Verantwortlichkeit zu denken. Um die sollte es ja auch gehen. Hier ein paar Zeilen als Gedankenanstoß:

Verantwortung bedeutet, die Folgen für eigene oder fremde Handlungen zu tragen. Sie drückt sich darin aus, bereit und fähig zu sein, später Antwort auf mögliche Fragen zu deren Folgen zu geben. Eine Verantwortung zieht immer eine Verantwortlichkeit nach sich, d. h. dafür Sorge zu tragen, dass die Entwicklung des Verantwortungsbereichs im gewünschten Rahmen verläuft.

(Quelle: Wikipedia)

Spät. Aber doch. Heute ist Mittwoch und somit der Tag der Entscheidung. Aus den 24 abgegebenen Kommentaren zum dieswöchen Freitagstexter habe ich einen ausgwählt. Hier wird nicht lange gefackelt, daher kommen wir auch gleich zum einzigen Gewinner, dessen Kommentar mich seit gestern verfolgt – als Ohrwurm – diesmal jedoch nicht von der Gruppe BAP sondern von eigenart:

Verdammt lang hair.

Gratulation! Selbstverständlich bedanke ich mich auch für alle anderen Einreichungen. Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut! Und ab Freitag texten wir wieder hier.

Die Abstände zwischen den Hirnwehen werden wieder kürzer. Das weiße Rauschen macht sich schon lange in meinem Kopf breit. Ideenschwangerschaften haben aber kein natürliches Ende. Während die sofastarfrau ein neues Leben in sich trägt, das bereits ein realer Teil unseres eigenen ist, verfolgen mich die ungeborenen Hirngespinste, deren Verwirklichung vor allem am Selbst scheitert – demjenigen Selbst, das mit ihnen verwirklicht werden möchte…

Ich fühle mich geehrt, vom stilhäschen zum Gastgeber des dieswöchigen Freitagstextens gemacht gewählt gewürfelt worden zu sein. Und ich meine das ernst – vielen Dank!

Da ich hier leider nicht viel Platz für große Bilder habe, müssen Sie mit der Maus … so über dem Bild … mit Klick und so … Sie wissen Bescheid! Mal sehen, was Ihnen dazu einfällt:

Freitagstexter 2008-10-24

Hier noch die Regeln: Hinterlassen Sie eine wie auch immer geartete Über- bzw. Unterschrift zu diesem Bild in den Kommentaren. Aus allen abgegebenen Kommentaren wähle ich nächsten Mittwoch, je nach Tagesverfassung, Lust und Laune, die Gastgeberin bzw. den Gastgeber der nächsten Freitagstexterei. Also texten Sie um den Pokal!

Category: The Daily Star

So buntig wie bei FrauLehmann sieht meine Plume™ nicht aus, die Schlichtheit passt aber ganz gut zum restlichen Look & Feel. Don't you think? (Plume™ is an unregistered trademark of FrauLehmann.)

sofastar graph

Link: Webpages as Graphs

Category: The Daily Star

Ob man die Leistungsschwäche des Herzens hier noch als beginnend bezeichnen kann, ist fraglich. Aber wie sagt man so schön: Hilft's nix, schad's nix…

Hypo-Tropfen

Category: The Daily Star

Beim Vogelmann hab ich mir ein Stöckchen geklaut, weil ich so neugierig war, ob die Spitze der Deutschen Charts an meinem Geburtstag auch so schwach besetzt war wie zu seinem. Hier das Ergebnis:

Number 1

Nachdenklich stimmt mich allerdings, dass Terry Jacks mit "Seasons In The Sun" nur insgesamt acht Wochen an der Spitze lag, während es der Song "Ich wünsch' mir 'ne kleine Miezekatze" von Wum's Gesang auf neun Wochen brachte…

Link: Nr. 1 Hit Finder

Category: The Daily Star

Das Programm des ORF wird ja schon seit Jahren nicht wirklich besser. Davon kann auch die Tatsache nicht ablenken, dass man den Tatort mittlerweile in die Prime Time des Sonntag Abends programmiert. Vorige Woche zappte ich zufällig bei Niavaranis Ex hinein und auch gleich wieder hinaus. Schrott! Etwas perplex war ich daher, als im am darauffolgenden Tag in der Zeitung davon las, dass die Anstalt für öffentlich-rechtliches Fernsehen jeden verfügbaren Euro in Eigenproduktionen stecken möchte. Gerade da bewies man doch in letzter Zeit kein glückliches Händchen. Was haben die vor? Noch mehr Niavarani? Noch einmal Mitten im 8en? (Falls Sie es schon vergessen haben: Die Seifenoper war das Herzstück der vorjährigen Programmreform, floppte gewaltig und wurde bereits nach zwölf Wochen wieder abgesetzt.) Nun hofft man auf Erfolge mit so überzeugenden Titeln wie Tschuschenpower – apropos überzeugende Titel: Der Claim der neuen Staffel von Starmania spricht nicht nur für sich sondern auch für das Programm des ORF: Das Beste kommt erst! Das glaub ich gern…

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James Nachtwey gewann den TED-Prize – das hat er daraus gemacht:

James Nachtwey – TED Prize (Sorry, aber der neue Player ließ sich nicht an die Maße meines Blogs anpassen, daher gibt es nur den Link!)

Links: xdrtb.org, James Nachtwey, TED

Die stärksten tropischen Wirbelstürme sind ein Lercherlschas! Der emotionale Sturm einer hochschwangeren Frau fegt über einen mit einer Wucht hinweig, die Ihresgleichen auf dieser Welt noch nicht gefunden hat…