Der Spiegel Online schreibt über die Abmahnung gegen Sportblogger – das Handelsblatt äußert sich über die nichtvorhandene Kommunikation von JAKO: Und JAKO schweigt – die netzeitung.de schreibt: Ein Turnbeutelausstatter macht sich unbeliebt – bei antibuerokratieteam.net heißt es JAKO – Das PR-Desaster – auf Youtube gibt es ein Video: JAKO Sportbekleidung kommt mir nicht ins Haus – das Portal für Marketing, Werbung und Medien, horizont.net spricht von einem PR-Eigentor – bei nerdcore.de heißt es Jako AG und seine Anwälte bullshitten Blogger wegen Newsaggregator – für n-tv.de steht JAKO am PR-Pranger – die ruhrbarone.de fragen: ist der Fall JAKO der Anfang vom Ende der Abmahnanwälte? – von David vermöbelt Goliath ist auch öfter die Rede – die Süddeutsche spricht von geballter Blogpower und von einem Imageschaden für JAKO – bei heise online bezeichnet man die Bloggerabmahnung als PR-Gau – und auch die Wikipedia informiert bereits über den Umgang mit Kritik im Internet.
Archive for Communication
Wenn es darum geht, das eigene Online-Angebot durch Werbemöglichkeiten zur Einnahmequelle zu machen, beweist derStandard.at immer wieder Kreativität. Heute kamen mir beim Lesen einiger Artikel verlinkte Wörter unter – Hintergrund gelb, Schrift blau. Diese Links verweisen auf eine Webseite des Liberalen Forums (LIF), es handelt sich dabei also um Wahlwerbung. Interessante Idee. Hier ein paar Beispiele:
Wenn Doris Priesching mit Alfred Dorfer über dessen neue Sendung im ORF spricht, und dieser behauptet, er "Plane keinen zweiten Bildungsweg", verweisen folgende Wörter auf das LIF: Gespräch, zusammen, sicher, Interview, Idee, Wahl.
Der ORF hofft auf "Tschuschen:Power", eine Sendung über 10 Wiener Jugendliche mit Migrationshintergrund. Die LIF-Worte dazu: Politiker, macht, Idee, gut.
Äußerst sparsam fallen die Links in folgendem Artikel aus: ORF verletzt Gesetz: Zu wenige Sendungen für Volksgruppen. Das einzige LIF-Wort dazu: dafür.
Noch interessanter wären aber Antworten auf folgende Fragen, die wahrscheinlich nur derStandard.at kennt:
- Welche Artikel und welche Wörter werden nach welchen Kriterien ausgewählt?
- Welche Wörter werden auch (wie oft) geklickt?
Da sich das Internet sowieso nicht durchsetzen wird, lohnt es sich auch nicht, auf ein iPhone zu warten. Der sofastar mobiltelephoniert seit Donnerstag wieder mit einem Gerät der simpelsten Sorte. Es klingelt, es vibriert und es tut alles, was ein Telephon so tun muss… Wer braucht schon ein Telephon, das Spaß macht? Eben…
Plötzlich war das Bild weg. Zappenduster war es auf der Leinwand. Statt Türkei gegen Deutschland, oder umgekehrt, sah man nur Schwarz. Bis man schließlich die Bilder des Schweizer Fernsehens auf die Leinwand brachte, begleitet von einem schönen Kommentar:
Das Spiel der deutschen Fußballmannschaft sieht im Schweizer Fernsehen auch nicht anders aus als im Deutschen…
Die T-Gruppe ist ein typisches Setting der Gruppendynamik. Die T-Gruppe ist eine Forschungsgruppe und das Forschungsobjekt der T-Gruppe ist … die T-Gruppe! Die T-Gruppe konzentriert sich dabei auf das "Hier und Jetzt", das heißt sie beschäftigt sich mit dem, was in der Gruppe geschieht. In den meisten T-Gruppen entwickelt sich eine gewisse Dynamik, unterschiedliche Phasen zeichnen sich ab, bestimmte Prozesse werden durchlaufen, und wenn alles halbwegs gut geht, dann werden diese Prozesse und Phasen der Gruppe bewusst… Letze Woche ist nicht alles gut gegangen. Dynamisch war es trotzdem, und interessant…
Denn es ist fatal, wenn ein Urlauber fragt: "Where are the bitches", wenn er doch "beaches" meint.
Quelle: Spiegel Online (via Verwaltet)
Don Dahlmann stellt sich vor der re:publica 08 die Frage, warum sich Weblogs in letzter Zeit etwas abnutzen, und was man dagegen tun könnte. Ein Blogportal muss her, meint er. Ein Weblog ist nicht mehr das, was es einmal war, meine ich.
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Im Grünbuch über die soziale Verantwortung von Unternehmen bezeichnet die Europäische Kommission Corporate Social Responsibility (CSR) als ein Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dienen soll, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit Stakeholdern zu integrieren. Während hier Freiwilligkeit als Handlungsprämisse genannt wird, liefert der Text aber noch eine andere Erklärung für soziales Engagement.
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StudiVZ macht von sich reden – wie immer gibt es Negatives zu berichten.
Unter dem Titel Jäger und Sammler schreibt die taz darüber, wie Bilder und andere Informationen aus dem StudiVZ von der Bild-Zeitung missbraucht werden, ohne dass StudiVZ auch nur einen Hauch von Verantwortungsbewusstsein entwickelt. Klar, jeder Benutzer ist auch selbst dafür verantwortlich, was er wo von sich preisgibt, daher habe ich dafür gesorgt, dass Photos von mir inklusive Verlinkungen entfernt werden, und meine persönlichen Daten auf das äußerste Minimum beschränkt.
(via miss sophie)
Was mir als berufstätigem Studierenden manchmal abgeht ist die Teilhabe am Campusleben. Damit meine ich nicht die diversen Parties und Kneipentouren, sondern die Diskussionen und die Auseinandersetzung mit studienrelevanten Themen, anderen Lesarten und Meinungen als den eigenen. Prinzipiell Dinge, die im Wissenschaftsbetrieb gang und gäbe sind und die doch unter Studierenden zu kurz kommen. In vielen Bereichen wird die Universität als Ausstellungsbehörde für am Arbeitsmarkt mehr oder weniger taugliche Qualifikationen und Titel betrachtet. Eine vertiefende und kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten stellt oft die Ausnahme dar, von der Studierende jedoch nur profitieren könnten. Umso mehr genieße ich die seltenen Stunden mit Gleichgesinnten, in denen man sich der Hirnakrobatik, der Klugscheißerei und den sachlichen Streitgesprächen hingeben kann, aus denen man, auch wenn es nicht immer offensichtlich ist, wahrscheinlich klüger hervorgeht… Kommunikation schafft bzw. verändert Wissen, und das ist gut so.
